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Liebe Krimi-Freunde,
schön, dass Sie sich für meine Homepage interessieren. Hier gibt's regelmäßig Neues zu meinen Krimis, aber auch zu anderen Themen. Viel Spaß.

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Hinaus in die Natur

Liebe Krimi-Freunde,

Sie dürfen ruhig staunen und fragen, was die Kategorie "Wander- und Radtouren" mit Kriminalromanen zu tun hat.
Die Antwort lautet eindeutig: Sie hat!
Ich möchte Sie dazu ermuntern, bei aller Freude am Lesen die Natur nicht zu vergessen. Sie bietet so viel Ablenkung und Entspannung, wie kaum etwas anderes. Und ich kann Ihnen versichern, dass ich die besten Ideen bei ausgedehnten Wanderungen oder Radtouren habe.
Meine Erfahrung: Die Lösung für ein Problem findet sich bei einem Aufenthalt in der frischen Luft.
Deshalb meine Empfehlung: Ob Sie gestresst sind oder nach einem Ausweg aus einer schwierigen Situation suchen, gehen Sie allein in die Natur und lassen Sie deren Kräfte auf sich wirken.
Durchstreifen Sie die Wälder, lassen Sie sich einfach treiben und geben Sie Ihrer Seele und ihren Gedanken die Ruhe, um sich auszubreiten. Sie werden staunen, wie positiv ein ausgedehnter Spaziergang für Geist und Körper ist. 
Einer, der dies auf seine Art und - zugegebenermaßen - ziemlich extrem betreibt, ist der Überlebenstrainer Lars Konarek, der in meiner Gegend seine Wahlheimat gefunden hat. Er versucht, im Einklang mit der Natur zu leben und daraus auch Erkenntnisse für seine Kurse zum Überleben in der Wildnis zu gewinnen. Natürlich sind seine Extrem-Versuche nicht zur Nachahmung empfohlen - aber ich finde es für höchst bemerkenswert, welche Einstellung er zur Natur gewonnen hat. Als Journalist habe ich seine Experimente, aber auch seine Kräuterkurse in Zeitungsartikeln dargestellt.  Besuchen Sie ihn einfach mal auf seiner Homepage
unter http://www.survival-experiment.blogspot.com/
Aber natürlich muss es nicht extrem sein, um die Natur zu erleben. Jeder von uns kann die Wunder, die uns umgeben, bereits bei einem kleinen Spaziergang erleben. m Sie ein bisschen zu ermuntern, die Natur zu genießen, hab' ich mir vorgenommen, meine interessantesten Wanderungen und Radltouren hier niederzuschreiben. Das sollen keine Routenbeschreibungen sein, sondern nur Anregungen für Ausflüge in attraktive Gegenden. Ich werde dies also eher stichwortartig tun, so dass Sie für die Vorbereitungen natürlich eine eigene Wanderkarte benötigen.
Sollten Sie sich jedoch für Wanderungen im Zuständigkeitsbereich meines Kommissars August Häberle interessieren, dann empfehle ich Ihnen natürlich meine drei Wanderbücher, die im Manuela-Kinzel-Verlag (Göppingen) erschienen sind. Jedes enthält 30 attraktive Rundkurse im Großraum zwischen Stuttgart und Ulm, also am Nordrand der Schwäbischen Alb (einige auch darüber hinaus). Zusätzliche  Informationen dazu gibt es unter dem Thema "Weitere Veröffentlichungen" auf dem Hauptmenü der Homepage.  
Hier auf dieser Seite werden Sie nach und nach Wander- und Radtouren finden - sowohl im Bereich der Schwäbischen Alb, als auch darüber hinaus. Es lohnt sich, gelegentlich auf dieser Seite vorbeizuschauen. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Wandern und Radeln auf meinen Spuren - und würde mich über eine Reaktion oder einen Erlebnisbericht freuen.  


Hier mein erster Tipp:

Eine meiner Lieblingsradtouren führt durchs Donauried, das zwischen Langenau, Niederstotzingen und der Donau liegt, also im Dreieck von A 7 und A 8. Es handelt sich um ein nahezu ebenes Gelände, das über weite Strecken unbesiedelt ist. Asphaltierte und teilweise gut gekennzeichnete Wege führen durch dieses Wasserschutzgebiet (Landeswasserversorgung).  Ausgangspunkt kann Langenau sein  - und dort die Parkplätze  bei den Supermärkten am Ortsrand (Richtung Bauhof). Von hier aus kann man, die Bahnlinie querend, südlich bis zur Donau radeln (A 8 wird überquert), an deren Ufer entlang flussabwärts (Dionau-Radwanderweg), bis man hinter Günzburg links in Richtung Niederstotzingen das Ried durchquert (Landkarte erforderlich, da nicht alle Wege beschildert sind). Von Niederstotzingen, beziehungsweise Sontheim geht's wieder zurück nach Langenau. Einkehr in der Gartenwirtschaft des Gehöfts Schwarzenwang (zwischen Sotnheim und Riedhausen). Die gesamte Route durchs Ried ist trotz der topografisch einfachen Verhältnisse kaum von Radlern befahren, sehr idyllisch und gerade richtig für eine beschauliche Tour. Wer nicht bis zur Donau will (wo natürlich mehr los ist), kann über Riedheim (nicht zu verwechseln mit Riedhausen) fahren.

Ein Wanderausflug:
Ein zweitägiger Aufenthalt zum Wandern kann auch Bad Liebenzell sein. Campingfreunde finden dort zentrumsnah einen Campingplatz. Von hier aus kann man traumhaft an der Nagold entlang nach Calw wandern (oder radeln) - und gegebenenfalls mit der Eisenbahn zurückfahren.Calw ist ein nettes Städtle - mit unglaublich vielen Fachwerkhäusern, aber auch mit einem "Monster"-Kaufland direkt am Zentrum.

Ein lange Wanderung führt, ausgehend von Bad Liebenzell, zunächst ein Stück die Nageld abwärts und dann rechts ins wild-romantische Monbachtal. An der Monbachbrücke links weiter hoch Richtung Schellbronn un Hohenwart. Ein Stück außerhalb des orts geht's hinab nach Unterreichenbach, wo wir die Nagold quren und ins Gutbrunnental hinein wandern, nun wieder ansteigend. An einer Mühle, die ein großes Gasthaus beherbergt, steigen wir hinauf nach Bieselberg und ab dort führt uns der Weg (bitte unbedingt Wanderkarte mitnehmen) zurück nach Bad Liebenzell, vorbei an der gleichnamigen Burg. Leider ist diese Tour nicht durchgängig eindeutig gekennzeichnet. Es bedarf also gewisser "Pfadfinder"-Kenntnisse...

Ausflug an den Bodensee

Ein Wochenend-Trip hat uns an den Bodensee geführt – genauer gesagt: nach Unteruhldingen. Campingfreunden sei der Campingplatz „Seeperle“ westlich des Städtchens empfohlen (Seefelden). Er ist zwar einfach, bietet aber die Möglichkeit, über einen Pfad durchs Naturschutzgebiet nach Unteruhldingen wandern zu können. Dort sollte man unbedingt das archäologische Freilichtmuseum der Pfahlbauten besuchen. Es ist sehr gut gemacht. Lohnenswert ist es, sich einer Führung anzuschließen (gibt es mehrmals täglich).

Ein beschaulicher Waldpfad führt von Unteruhldingen nach Meersburg – und zwar links oberhalb der Straße. Zurück kann man dann auf dem Geh- und Radweg wandern, der sich zwischen Straße und Seeufer befindet.

Radtour

Wer mal im Großraum Heidenheim radeln möchte, dem empfehle ich eine Tour durchs Eselsburger Tal. Ausgangspunkt ist Gerstetten (südwestlich von Heidenheim). Von dort geht’s, vorbei am Flugplatz, zum Rüblinger Hof und dann nach Anhausen an der Brenz. Wir folgen dem Fluss rechts durch das enge und beschauliche Eselsburger Tal (die Brenz beschreibt eine enge Schleife) und gelangen nach Herbrechtingen. Weiter geht’s nach Heidenheim (immer auf Radwegen), das man als Radfahrer problemlos durchqueren kann. Vorbei am Brenzpark (da hat mal die Landesgartenschau stattgefunden) erreichen wir Schnaitheim. In Ortsmitte queren wir die Bahn nach links, um nun auf dem Meteo-Radweg Steinheim am Albuch anzusteuern (gute Beschilderung). In Steinheim geht’s nach Sontheim, wo wir die B 466 queren (am Sontheimer Wirtshäusle). Um nun nicht der Straße folgen zu müssen, schlage ich gleich am Waldbeginn (links der Straße) den Forstweg vor, der allerdings deutlich ansteigend auf die Alb hinauf führt (wir schieben). Über Küpfendorf und Erpfenhauser Hof kommen wir nach Gerstetten zurück.

 

Bergtour Tannheimer Tal

Das Tannheimer Tal ist allen Bergfreunden zu empfehlen, die zwar über eine gewisse Kondition verfügen, aber keine „Kraxelei“ mögen. Eine Tour führt zum Aggenstein – und zwar übers Füssener Jöchl. Ausgangspunkt ist Grän, das einen tollen Campingplatz mit Hallenbad hat (und drumrum eine gute Gastronomie). Wir können entweder mit der Seilbahn die Anhöhe bis zum Jöchl überwinden, oder auf guten Pfaden nach oben wandern. Ab dort führt der Gräner Höhenweg zum markanten Aggenstein hinüber. Man darf sich aber von dem Begriff „Höhenweg“ nicht irritieren lassen, denn es geht zwischendurch mal kräftig runter und wieder rauf. Vor dem Aggenstein erwartet uns die Bad Kissinger Hütte (früher: Pfrontener Hütte). Ab hier geht’s dann bis zum Gipfelkreuz noch ganz schön hoch. Aber nur die letzten 30 Höhenmeter etwa erfordern eine gewisse Trittsicherheit; dort sind einige Passagen mit Stahlseilen gesichert. Wer sich dies nicht zutraut, kann vorher umdrehen, ohne darüber traurig sein zu müssen, denn die Sicht ist auch ein Stück weiter unten grandios: Einerseits aufs Voralpengebiet hinaus, andererseits ins Gebirge hinein.

Der Abstieg nach Grän beginnt Unweit der Bad Kissinger Hütte.

 

Weitere Touren im Tannheimer Tal:

Von Tannheim per Seilbahn oder zu Fuß auf das Neunerköpfle (Wanderweg beginnt außerhalb Tannheims Richtung Vilsalpsee auf der linken Seite). Ab dem Gipfel des Berges gibt es einen problemlosen Weg mit herrlicher Aussicht zur Landsberger Hütte. Der dortige Abstieg zum Vilsalpsee ist lang und beschwerlich, bei feuchter Witterung kann es rutschig werden. An kritischen Stellen kann man sich aber an Drahtseilen gut halten. Ab Vilsalpsee kann man in der Tal-Aue zurückwandern oder mit dem Bus fahren.

 

Auf die Krinnenspitze

Bei Nesselwängle kann man entweder mit dem Sessellift ein Stück hochfahren oder zu Fuß die Krinnenspitze besteigen. Der problemlose Weg fährt rechts am Hang entlang. Das Gipfelkreuz und die tolle Aussicht sind ohne Kraxelei zu erreichen. Unterwegs gibt es drei bewirtschaftete Hütten.



Wanderung um Donau und Iller

Wir starten bei der Ulmer Donauhalle. Dort, vorbei am Hotel Lago, hinüber zum Donau-Uferweg. Wir halten uns rechts flussaufwärts bis zu einer Fußgängerbrücke, auf der wir die Donau ans Neu-Ulmer Ufer queren und nun auf der bayrischen Seite dem Fluss aufwärts folgen. Jetzt brauchen wir nur diesem Weg zu folgen, schließlich hinterm Aquarena-Bad weiter, um nahezu unbemerkt an die Iller zu gelangen. Die Flussmündung wird durch eine kleine Sandbank gekennzeichnet. Nun geht’s, der Iller folgend, im sanften Bogen nach links – bis wir nach Flusskilometer 2 auf „Jakobsruh“ treffen, einer Brücke rechts hinüber nach Wiblingen. Wir gehen ein kurzes Stück auf der Straße bis zum Ortsrand. Dort zweigt rechts der beschilderte Radweg ins Donautal ab. Ihm folgen wir nun am Ortsrand entlang – und zwar so lange, bis – umgeben von Wiesen - markante Wohnblöcke auftauchen. Dort gehen wir rechts (also nicht mehr in Richtung Donautal) auf dem Asphaltweg über die Autobahnbrücke – dann geradeaus weiter bis zum Kanal, dann rechts. Nun vorbei am Gelände des Wasserkraftwerks, dort über Kanal und Fluss und wieder in den Wald bis zur Bahnlinie. An ihr entlang rechts nach Ulm zurück. Der dortige Uferweg bringt uns wieder an unseren Ausgangspunkt bei der Donauhalle zurück. Unterwegs können wir natürlich einen Abstecher ins Ulmer Fischerviertel unternehmen. Vielfältige Gastronomie in beschaulichen Winkeln.



Gastronomie-Empfehlung

Wenn Sie mal auf der B 10 von Ulm nordwärts unterwegs sind, also Richtung Geislingen-Stuttgart, dann sollten Sie die Umgehungsstraße von Luizhausen (etwa 12 Kilometer von Ulm entfernt) kurz verlassen, um in diesem Örtchen das altehrwürdige Gasthaus Löwen-Post aufzusuchen. Nicht deshalb, weil dort mal Napoleon genächtigt haben soll, sondern weil Angebot und Ambiente stimmen. Hier kann man bei gutem Preis-Leistungsverhältnis echt Schwäbisch essen und vespern. Es lohnt sich auch, die Einrichtungsgegenstände zu betrachten - darunter viele alte Radios und Musikschränke. Vor dem Gasthaus ist bei gutem Wetter die Terrasse bewirtschaftet. Und der Wirt ist ein leutseliger und gesangesfreudiger Mensch. In meinem Krimi "Kurzschluss" spielt übrigens eine Szene auch in diesem Lokal.

Sehr zu empfehlen auch die idyllisch gelegene Gaststätte "Silberwald", unweit der Iller gelegen und erreichbar über Neu-Ulm-Ludwigsfeld. Großer Biergarten, umgeben von Hochwald. Preis-Leistungsverhältnis sehr gut!